Letzte Aktualisierung:
07. 11. 2017

 

Top 150 Briefmarken

 

Grußwort des Nordwestdeutschen Philatelistenverbandes Elbe-Weser-Ems

Im Jahre 1986, vor nunmehr 25 Jahren, wurde die vielfältige philatelistische Vereinslandschaft um einen weiteren Verein bereichert: Der Verein Frau und Philatelie wurde gegründet. Sicher war dies nicht die einzige Gründung eines Philatelistenvereins in diesem Jahr, aber trotzdem war diese Gründung etwas ganz besonderes. „Eine Idee wird Wirklichkeit. Ein Briefmarkenverein nur für Frauen soll gegründet werden“, so war in den Landesverbandsnachrichten September 1986 zu lesen. Ein Verein nur für weibliche Briefmarkensammler, so etwas hatte es bis dahin in Deutschland nur einmal gegeben. Viele in der männlich dominierten Sammlerwelt werden damals wohl geglaubt haben, das kann doch nichts werden. Aber es ist etwas geworden, der Verein wuchs, entfaltete vielfältige Aktivitäten und fand in der Philatelie viel Beachtung. Auch wenn sich das Vereinsleben nicht in Vereinslokalen, sondern mehr auf schriftlichem oder telefonischem Wege entfaltete, war es offensichtlich erfolgreich. Als inzwischen einziger Briefmarkensammlerverein nur für Frauen besteht Frau und Philatelie noch heute und hat einen festen Platz in unserer Vereinslandschaft.
 
Zum 25-jährigen Geburtstag darf ich diesem besonderen Verein die herzlichen Glückwünsche unseres Verbandes aussprechen. Ich freue mich besonders, dass dieser Verein unserem Verband angehört, und wünsche uns und dem Verein, dass er auch weiterhin so erfolgreich arbeitet und aktiv für die Philatelie wirbt.
 
Oswald Janssen
Vorsitzender

 

25 Jahre F+Ph - und kein bisschen leise

Vieles ist über die Gründung und die Entwicklung von Frau und Philatelie gesagt worden. Nun ist das Jubiläum da und es wurde im "Neuen Gasthaus Damhirsch" in Markkleeberg-Zöbigker, in der Nähe von Leipzig/Sachsen, tüchtig gefeiert. Der weitestgereiste Gast ist unser Mitglied Heidi, geboren in Borna, ein weiterer Gast kommt aus Norman, USA, und ein Sammlerfreund und Karikaturist aus Bayern - unsere Mitglieder aus ganz Deutschland nicht zu vergessen. Leider konnten nicht alle Mitglieder an der Festveranstaltung teilnehmen. Der Vorstand möchte sich auch auf diesem Weg bei allen Mitgliedern herzlich für all die Jahre Treue zum Verein und die viele geleistete Arbeit und Hilfe bedanken.

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Philatelia Köln 2005 und die "Folgen"

2004 bekam Christine van Ratingen einen Brief von der Leitung der Kölnmesse: Frau und Philatelie wurde zu einem Pressetermin für die Planung der Philatelia 2005 eingeladen. Natürlich durfte sich der Verein das nicht entgehen lassen. Im Sitzungssaal machten wir unseren Anspruch auf einen kleinen Stand geltend, den wir auch genehmigt bekamen. Viele Telefonate schlossen sich an, viele Mails gingen hin und her. Eine Bewerbungsmappe wurde erstellt und zur Messeleitung geschickt. Vieles musste geplant und organisiert werden.

Um etwas Besonderes zu bieten, arbeitete unser Mitglied Iris an einem Biografienkatalog „Frauen auf Briefmarken“, passend zu einem Thema der Messe, welche vorher mit Teil 1 auf der Messe in Leipzig vorgestellt wurde. Es ging um „berühmte Frauen“ auf Briefmarken.

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Frau und Philatelie macht auf sich aufmerksam

Nach einigen Anlaufschwierigkeiten wurde unser Verein durch Presseartikel aller Art immer aktiver. Frau und Philatelie machte sich nachhaltig bemerkbar und trat an die Öffentlichkeit. Was im Kulturbund der nicht mehr existierenden DDR schon lange Realität war – Frauen sind gleichberechtigt – musste bei uns erst erkämpft werden.

Nun konnte auch der Vorstand des BDPh nicht mehr an den Sammlerinnen vorbeisehen, bestellte den damaligen Beisitzer im  BDPh-Vorstand, Herrn Lindner, zur Ansprechperson für die Frauen des BDPh. Man startete einen Versuch auf der internationalen Briefmarkenbörse 1994 in Essen. Für ein gut organisiertes Frauencenter wurde Werbung gemacht. So stellten Sammlerinnen in einer Ausstellung ihre Sammlungen vor. Beides – das Center und die Ausstellung – fanden großes Interesse. Aktiv dabei waren Sammlerfreundinnen des 1. Frauen-Philatelistenclubs Berlin und von Frau und Philatelie. Die interessierten Besucher erhielten über Gutscheine ein für die Messe erstelltes „Frauen-Special“, noch einige philatelistische Unterlagen und eine Tasse Kaffee. 600 Besucher lösten in den vier Messetagen ihre Gutscheine ein und wir führten viele gute Gespräche.

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Frau und Philatelie wird Waise

Bis 1989 vergrößerte sich der Verein, viele Tauschkontakte bestanden und es wurden – teilweise zweimal im Jahr – Tauschtreffen veranstaltet.

Am 4. April 1987 gab es die erste Jahreshauptversammlung in Bremen, am 19. September 1987 trafen wir uns in Bochum, am 12. März 1988 in Bremen im Intercity-Restaurant. Hier fand auch gleichzeitig die Jahreshauptversammlung statt. Im Frühjahr 1989 gab es wieder ein Treffen mit Jahreshauptversammlung in Bremen bei unserem Mitglied Rosemarie. Und am 28. Oktober 1989 tagten wir in Viersen-Süchteln in der Rheinischen Psychiatrischen Landesklinik. Viele unserer damaligen Mitglieder werden gern an diese Treffen zurückdenken.

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Gründung des Vereins Frau und Philatelie

 

In einem heute nicht mehr existierenden Fachmagazin – Briefmarken-Magazin, herausgegeben Mai/August 1986 – stand dieser kleine Artikel: 
 
Briefmarken MagazinFrau und Philatelie
Ein Briefmarken-Verein ganz besonderer Art stellt sich vor. Er heißt „Frau und Philatelie" und hat als Mitglieder Frauen und Mädchen aus aller Welt und jeder Altersklasse, die Spaß am Briefmarkensammeln haben. Bis jetzt kommt die Hauptzahl der Mitglieder aus der Bundesrepublik. Besonders würden sich die Initiatoren freuen, wenn auch Mitglieder aus der DDR dazustoßen würden. Zweck des Vereins ist es, den bislang „im Verborgenen sammelnden Frauen" eine Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch zu geben. Kontaktadresse: Brigitte Stengelin, (...)"

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