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Monat: Oktober 2019

Hauptversammlung des Bundes Deutscher Philatelisten tagte in Bensheim

Hauptversammlung des Bundes Deutscher Philatelisten tagte in Bensheim

Erstmals eine Frau als Rechnungsprüferin

Der Bund Deutscher Philatelisten führte seine Hauptversammlung am 28.September 2019 in Bensheim/Hessen durch. Der Verein Frau und Philatelie wurde durch mich als stellvertretende Vorsitzende vertreten.

Kurz vor Beginn der Versammlung kam Unruhe auf und die Mitglieder des Verwaltungsrates wurden nach draußen gebeten. Schnell machte es die Runde, dass der Verwaltungsrat keinen Beschluss über die Entlastung des Bundesvorstandes gefasst hatte, wie es die Satzung vorsieht. Der Vorsitzende des Verwaltungsrates hatte den Punkt wohl vergessen. Somit begann die Sitzung mit 20-minütiger Verspätung.

Wie in jedem Verband gibt es eine Reihe von Tagesordnungspunkte abzuarbeiten, die für die Arbeit des Verbandes und seiner Mitglieder wichtig sind. Nach den Regularien wie Grußworte, Wahl des Protokollführers etc. nahm die Versammlung die Berichte des Bundesvorstandes und der Bundesstellenleiter entgegen. Die Berichte lagen schriftlich vor und wurden nur aufgerufen. Der Präsident trug seinen Bericht aber selbst vor. Über einige Berichte wurde diskutiert und es wurden Fragen gestellt.

Bemerkenswert war die Feststellung von Vizepräsident Jan Billion, dass man ein sehr gutes Verhältnis zur Deutschen Post und mit deren Abteilungsleiterin Claudia Schäfer eine große Fürsprecherin habe. Bemerkenswert war der Satz deshalb, weil nach der Veranstaltung durchsickerte, dass die große Fürsprecherin gar nicht mehr Leiterin der Abteilung Philatelie ist und in ihrer neuen Position auch nichts mehr mit Briefmarken oder Philatelie zu tun hat. Da kam schon die Frage auf, warum der Hauptversammlung nicht die Wahrheit gesagt wird.

Ein Highlight für den Verein Frau und Philatelie war die Wahl der Vorsitzenden Christine Hennings-Kuhlmann zur Rechnungsprüferin für die Geschäftsjahre 2019 und 2020. Der Nordwestdeutsche Philatelistenverband, deren Schatzmeisterin sie ist, hatte sie vorgeschlagen. Obwohl Frauen auch in der neuen Satzung des BDPh eigentlich nicht vorgesehen sind, erhielt sie unter drei Kandidat*innen  mit 24859 die meisten Stimmen.

Die neue Satzung wurde nach einigen Diskussionen mit Mehrheit verabschiedet und die Beiträge bleiben auch in den nächsten Jahren unverändert.

Helma Janssen

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